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Moldau u. Elberadweg Prag-Dresden

Radtouren

Radtour von Prag nach Dresden
vom 21.5.2011 bis 1.6.2011
Anreise
Hamburg-Krippen
In diesem Jahr hatten wir uns eine weitere Radtour vorgenommen. Diesmal sollte es wieder ein Teil des Elberadwegs werden. Dabei bot sich auch noch ein kleiner Städtetrip an. Wir wollten von Prag die Moldau und dann von Melnik die Elbe bis nach Dresden fahren. Zwischenstopp sollte ein paar Tage in der sächsische Schweiz bei Freunden sein.
Mit dem Pkw und unseren Fahrrädern fuhren wir über Berlin und Dresden in die sächsische Schweiz nach Krippen. Dort hatten wir für die erste Nacht ein Zimmer in einer kleinen Pension gebucht (23,-Euro pro Pers. incl. Frühstück).
Es wurde uns ein Radlerzimmer angeboten. Dieses stellte sich als eine umgebaute Garage heraus, aus der 2 Zimmer entstanden waren.
Wir hatten also eine halbe Garagengröße mit 3(!) Betten, 1 Hochbett, 1 normales Bett, dazu Tisch und Schrank im Zimmer. Dazu kam, dass es draußen sehr schwül und warm war und die Tür nur als Terrassentür zu öffnen war. Für die Toiletten musste man über den Hof gehen. Das Frühstück wurde in einem separaten Gebäude serviert.
Am späten Nachmittag machten wir noch einen kleinen Abstecher mit der Fähre nach Bad Schandau. Abends fanden wir in Krippen ein nettes Restaurant mit Blick auf die Schrammsteine.

Bild oben links: Unser Quartier in Krippen
Bild oben rechts: Blick auf die Schrammsteine
Bild mitte links: Bad Schandau
Bild mitte rechts: 7 Brüderhäuser
Bild unten links: Elbhotel in Bad Schandau

1.Tag
Krippen-Prag

Nun sollte es losgehen. Es war trocken und angenehm warm.
Wir hatten uns ca. 90 Tage vor der Reise Bahntickets per Internet von Bad Schandau bis Prag bestellt. Das Problem war, dass man im Internet keine Fahrradkarten fürs Ausland reservieren konnte. Also nochmal zum Bahnschalter und extra reservieren. Auch die Platzreservierung übers Internet war überflüssig, da man mit dem Kauf der Fahrradkarte auch Sitzplätze in der Nähe von den Fahrrädern bekommen konnte.
Der Bahnhof in Bad Schandau war recht modern. Wir konnten mit dem Fahrstuhl bequem zu unserem Gleis kommen. Der EC kam aus Hamburg über Berlin und Dresden und war sogar pünktlich.
Am Wagenstandanzeiger hatten wir uns vorher erkundigt, wo die Fahrradabteile waren. Eigentlich hatten wir bei einem Fahrradabteil eines EC mit einer großen Tür oder ebenen Einstieg gerechnet.
Aber wir wurden enttäuscht. Es war ein ganz normaler Zug mit 3 Stufen und engen Türen.
Der Schaffner sagte uns nur, einer von uns beiden sollte die zweite Tür benutzen. So konnten wir uns nicht gegenseitig beim Einstieg helfen. Ein netter Herr im Zug half mir, mein Fahrrad festzuhalten, da ich mein Gepäck auch noch mitnehmen wollte.
Meiner Frau erging es ähnlich. Auch sie hatte Probleme beim Einsteigen, zum Glück bekam sie von netten Mitreisenden Hilfe. Dann ging es ins Abteil, dort war eine Reihe Sitze ausgebaut und es hingen dort Eisenhaken, in die man das Fahrrad wohl hochkant einhängen sollte. Wie man das schaffen sollte, ohne sich die Speichen zu verbiegen, ist mir wirklich ein Rätsel.
Zum Glück war der Zug nicht sehr voll, nicht auszudenken wenn die Reisenden bei überfüllten Zügen auch noch im Gang sitzen, wie das dann mit Fahrrädern gehen soll. Mit einem Spanngurt habe ich dann das Fahrrad notdürftig fest bekommen.


Nach 2 Stunden kamen wir im Prager Hauptbahnhof an. Es war inzwischen sehr warm geworden und in der Ferne zogen Gewitterwolken auf. Wir fuhren zu unserem vorgebuchten Hostel (Royal Road Residence, Karlova 20). Es sollte zentral in der Innenstadt liegen, nicht weit von der Karlsbrücke entfernt.
Die Rezeption lag im ersten Stock. Leider stellte sich heraus, dass wir für unsere Fahrräder keinen geeigneten Platz bekommen konnten, um diese sicher unterzustellen. Unsere Zimmer sollten im 5. Stock liegen. Man bot uns an, die Räder mit auf das Zimmer zu nehmen. Als ich den viel zu kleinen Fahrstuhl sah, lehnte ich dankend ab. Die freundliche Frau an der Rezeption, bot uns schließlich ein anderes Hostel an. Nach einem kurzem Telefonat, sagte sie uns die Adresse und wir nahmen unser Gepäck und suchten das andere Hostel. Es lag etwas außerhalb in einer ruhigen Seitenstraße.
Unsere Räder konnten wir dann im Hinterhof anschließen. Das Zimmer lag im ersten Stock mit Blick auf den Hinterhof.
Als wir dann zur ersten Besichtigung der Stadt starten wollten, fing es gerade sehr stark an zu regnen. Wir beschlossen darum, nur noch zum Abendessen in ein nahegelegenes tschechisches Restaurant zu gehen.

Kaum als Hostel zu erkennen,
unser Ausweichquartier in einer ruhigen Nebenstraße.


Erster Eindruck von Prag im Dämmerlicht

2.Tag
Prag
Nach einem ausgiebigen Frühstück, wurde es Zeit, eine Stadtbesichtigung zu machen. Bei heiterem Wetter und angenehmen 25Grad gingen wir zuerst zur Karlsbrücke. Anschließend ging es zur Prager Burg, dem Sitz des Prager Staatspräsidenten. In der Burg besichtigten wir u.a. den St. Veits Dom.
Im Kloster Stragov gab es eine sehenswerte alte Bibliothek zu bewundern.
Nach einem Kaffee in einem netten Café mit Blick über Prag ging es nun zur deutschen Botschaft, die 1989 im Rahmen der DDR-Revolution tagelang Geschichte machte.
Zurück über die Karlsbrücke ging es zum Altstädter Ring. Dort liegt u.a. die Teynkirche, die Nicolauskirche und das Rathaus mit der historischen Uhr und dem Glockenspiel. Am Ende besuchten wir noch den Pulverturm und den Wenzelsplatz, bevor es wieder zum Hotel ging.
Nach einer Ruhepause gingen wir abends in ein nettes tschechisches Restaurant zum Essen.

3.Tag
Prag - Melnik

Endlich ging es wieder auf die Fahrräder und in die Natur. Aber vorher mussten wir noch aus Prag herauskommen.Wir querten die Moldau, fuhren am Franz Kafka Museum vorbei und nahmen Kurs auf den Letna Park. Allerdings war dieser Park nur mit einem schweißtreibenden Anstieg und einer ersten Schiebestrecke zu erreichen. Dafür hatten wir anschließend einen sehr schönen Blick auf die Moldau mit den zahlreichen Brücken. Durch den Park fuhren wir weiter, bevor wir wieder an einer vielbefahrenen Straße kamen. Weiter ging es am Prager Messegelände vorbei, bevor wir durch den Stromovka Park zum Schloss Troja gelangten. Hier erreichten wir wieder die Moldau und fuhren den verkehrsarmen Fahrradweg (Radweg Nr. 2) entlang.

Nach einigen Kilometern an der Moldau machten wir eine erste kurze Pause, bevor wir in Klecanky den Moldauradweg wieder verlassen mussten.
Aus verschiedenen Quellen wussten wir, dass der Radweg von Rez nach Libice sehr gefährlich sein sollte (schmaler, unbefestigter Weg unmittelbar am steil abfallenden Flussufer) und daher unbedingt zu meiden war.
In Klecanky hatten wir also unsere zweite anstrengende Steigung und teilweise Schiebestrecke.
Nach einigen Kilometern durchs Binnenland, kamen wir wieder an den Moldauradweg. Dort erreichten wir Chvateruby mit dem Hinweis auf ein Lokal. Es war Mittagszeit und wir beschlossen hier einzukehren. Eine Sportanlage mit Fußballplatz und annehmbare Möglichkeit zum Sitzen erwartete uns. Die Plätze waren zur Hälfte belegt. Die Speisekarte war in 3 Sprachen gehalten und es war alles sehr lecker und günstig. Nach einer Stunde ging es weiter.

Inzwischen war es sehr warm geworden. Wir fuhren weiter entlang der Moldau, machten zwischen­durch noch eine Fotopause am Schloss Veltrusy und genossen die Landschaft. ­In der Nähe von Bukol fanden wir eine Möglichkeit, die Moldau mit einer kleinen Fähre (nur für Fußgänger und Fahrräder) zu überqueren. Durch das Niedrigwasser hat der junge Fährmann Schwierigkeiten beim Staaken und übersetzen des Bootes nach Lucek nad Vitavou. Er erklärte uns dann aber noch in gutem Deutsch, wie wir weiter Richtung Melnik kommen. Nach einigen Kilometern erreichten wir den Moldaukanal, der parallel zur Moldau läuft und der Schifffahrt dient. Wir überquerten den Kanal und waren kurz danach in Sichtweite von Melnik.

Die Altstadt von Melnik mit dem Schloss liegt auf einem Berg. Mit den letzten Kräften erklommen wir nach fast 60 km auch diesen Berg. Uns erwartete ein schöner Blick auf den Zusammenfluss von Elbe, Moldau und Moldaukanal. Nach kurzer Suche fanden wir ein schönes Hotel mitten in der Altstadt (Hotel Jaro***, ca:1250 Kr. incl. Frühstück). Unsere Fahrräder konnten wir in einer verschließbaren Garage abstellen. Ein kleiner Bummel in der Altstadt mit Marktplatz lohnte sich. Dabei fanden wir in der Nähe ein nettes Restaurant mit internationalen Gerichten.

Tageskilometer: 59 km
Fahrzeit: 4:27:21
Durchschnitt km 13,32
Max. km 34,21

4. Tag
Melnik-Litomerice

Nach einem sehr gutem Frühstück und einen kurzem Getränkeeinkauf fuhren wir gut gestärkt aus Melnik hinaus. Wir überquerten eine Elbbrücke und fanden einen sehr schönen fast 20 Kilometer langen asphaltierten Radweg entlang der Elbe vor. Dieser Weg muß recht neu sein, da er noch nicht in unserer aktuellen Karte eingezeichnet war. In Racice verließen wir die Elbe für einige Kilometer, bis wir sie in Roudnice wieder trafen. Inzwischen war es Mittagszeit geworden, und wir versuchten ein Restaurant zu finden. Im Zentrum des Ortes an der Hauptstraße war leider nichts, was uns zusagte. Wir waren schon fast wieder aus der Ortschaft herausgefahren, als wir doch noch einen Hinweis auf ein Restaurant mit Terrasse fanden. Wir nutzten das gute Wetter für eine längere Mittagspause. (HINWEIS: dieses Restaurant ist aus Süden kommend nur über den Fahrradweg nahe der Schleuse zu finden, da die Autostraße eine Einbahnstraße ist). Weiter fuhren wir nach Terezin (Theresien­stadt) und besuchten dort die Gedenkstätte. Am späten Nachmittag kamen wir dann an unserem Tagesziel, der Stadt Litomerice an.

Auch hier gibt es eine schöne Altstadt mit restaurierten Häusern und großem Marktplatz.
Die Quartiersuche gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet. Die Touristeninfo war gerade geschlossen, so suchten wir mehrere Straßen mit Hotels, Pensionen und Privatzimmern ab.
Bei einer Pension war gerade das letzte Zimmer belegt worden. Der nette Besitzer empfahl uns einige Hotels und telefonierte noch herum, aber alles war belegt. Es gab nur noch ein **** Sterne Hotel am Marktplatz. Dieses wurde von dem jungen Tschechen mit den Worten: „Viel Geld für wenig Service“ zwar nicht empfohlen, aber wir versuchten es notgedrungen trotzdem.
Dort hatten wir Glück, wir bekamen noch ein Zimmer der zweiten Preiskategorie mit Frühstück. (Hotel SALVA GUARDA, ab CZK 1.220 pro Nacht und Person).
Auch hier konnten wir unsere Fahrräder sicher unterstellen. Die Zimmer waren okay und man hatte einen schönen Blick auf den Marktplatz.
Unser Abendessen nahmen wir in einem sehr guten Restaurant. Das Frühstück am nächsten Tag war etwas dürftig und nicht unbedingt vollständig.

Tageskilometer: 53km
Fahrzeit: 4:11:21
Durchschnitt Km:13:32
Max.Km: 36,72

5.Tag
Litomerice-Decin


Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Decín. Beim Frühstück fiel uns schon eine Gruppe auf, die auch mit Fahrrädern unterwegs war. Beim Gepäckaufladen vorm Hotel kam heraus, dass es eine Gruppenreise von „Rückenwind Reisen“ war, die auch Richtung Decin fuhr. Vom Reiseleiter bekamen wir noch einen Tipp für ein gutes Hotel in Decin. Nach kurzem Getränkekauf ging es zügig weiter die Elbe entlang. Es waren hier gut befahrbare Wege, teils Schotter oder Asphalt.
Zur Mittagszeit kamen wir in Usti an. Wir überlegten, in die Innenstadt zu fahren, um etwas zu essen zu bekommen, oder aber direkt an der Elbe etwas zu finden.
Da wir am Elberadweg keine Lokale fanden, fragten wir eine Gruppe Männer nach einem Restaurant. Wir bekamen ein Tipp für eine Gaststätte ein paar Straßen weiter.
Als wir unsere Fahrräder gerade anschließen wollten, kam ein Mann heraus und zeigte uns, dass wir die Räder mit ins Restaurant nehmen sollten. Wir schoben unsere Räder also durch das vollbesetzte Restaurant und stellten sie auf die Terrasse. Dort bekamen wir auch noch einen Tisch im Halbschatten. Erstmals fanden wir eine Speisekarte vor, die nur auf tschechisch war. Auch der Kellner sprachen weder deutsch noch englisch. Das einzige Menü, das wir einigermaßen übersetzten konnten, war Goulas mit Knedliky. Also bestellten wir dieses Essen. Das Restaurant war wirklich eine gute Empfehlung, es war reichhaltiges Essen und sehr günstig. Nach einer Stunde Pause fuhren wir weiter.

Wir kamen aus Ustí heraus und merkten langsam, dass es um den Fluss hügeliger wurde.
Waren an den ersten Tagen noch viele Felder und flache Ebenen zu sehen, war der Fluss jetzt zwischen Hügeln eingebettet. Inzwischen war es schon wieder sommerlich warm geworden. Wir machten noch einige Trink- und Fotopausen und kamen am Nachmittag in Decín an.
Leider war das empfohlene Hotel schon ausgebucht. Wir beschlossen, nicht sehr lange zu suchen und nahmen das Hotel direkt daneben. Es war ein **Sterne Hotel (Hotel Posta )
Dusche und WC waren nachträglich ins Zimmer eingebaut und daher alles ziemlich eng. Unsere Räder konnten wir in den Flur abstellen. Das Frühstück bekamen wir mit einem Gutschein in der nebenan liegenden Kneipe.
Die Sehenswürdigkeiten in Decin sind ein schönes Schloss und der Marktplatz mit noch gut renovierten Häusern, es gab aber auch noch einige Gebäuden aus dem Sozialismus. In der Nähe fanden wir ein nettes Restaurant. Kurz nachdem wir mit dem Essen fertig waren, zog ein Gewitter auf und es fing sehr stark an zu regnen.

Tageskilometer:53km
Fahrzeit:3:39:27
Durchschnitt Km:14,59
Max.Km: 39,24

6.Tag
Decín – Bad Schandau

Am nächsten Morgen war es wieder trocken und warm.
Wir besorgten uns noch ein paar Getränke und fuhren wieder zum Elberadweg. Dort erwartete uns ein schöner asphaltierter Fahrradweg. Hatten wir die Tage vorher nur wenige Fahrradfahrer gesehen, war es hier schon sehr befahren. Nun war es auch nicht mehr weit bis zur deutschen Grenze. Nach ca. 11km überquerten wir das erste Mal die deutsch-tschechische Grenze.
In Schöna nahmen wir noch einmal die Fähre, um in die tschechische Grenzstadt Hrensko zu fahren. Dort gab es eine Straße mit vielen Souvenirhändlern und „Sachen die die Welt nicht braucht“-Geschäften.
Dann ging es weiter an der Bundesstraße entlang. Und noch einmal überquerten wir die Grenze nach Deutschland. Kurz danach fanden wir einen schönen autofreien Uferradweg, der bis nach Bad Schandau führte.
In Bad Schandau suchten wir uns ein nettes Restaurant und ruhten uns erstmal aus. Anschließend ging es zu unserer ersten Pension zurück. Wir packten unsere Räder wieder auf unser Auto und fuhren noch ein kurzes Stück zu unseren Bekannten.

Tageskilometer:26km
Fahrzeit:1:53:58
Durchschnitt Km:13,78
Max.Km: 33,92

Die nächsten drei Tage nutzten wir um die sächsische Schweiz kennenzulernen.
Bilder und Berichte dazu gibt es (später) auf dieser Seite.

Wanderungen durch das Sandsteingebirge

Bevor es wieder nach Hause ging, wollten wir aber noch die letzte Etappe nach Dresden in Angriff nehmen.

Krippen-Dresden/Frauenkirche


In Krippen begannen wir unsere Tour. Wir setzten mit der Fähre nach Postelwitz über. Dort fuhren wir den Elberadweg weiter. Zwischendurch wurde der Getränkevorrat an einen Supermarkt aufgefüllt. Es wurde ein richtig schöner warmer Frühlingstag. Wir genossen die schöne Landschaft der Sächsischen Schweiz.
In Halbestadt fuhren wir mit der Fähre nach Königstein. Am Fähranleger warteten schon viele Fußgänger und Fahrradfahrer, und wir hatten Mühe einen Platz zu bekommen. In Rathen genossen wir den herrlichen Ausblick auf die Bastei. In Pirna machten wir einen Zwischenstopp in der Stadt.
Zur Mittagszeit suchten wir uns eine Bank nahe der Elbe und aßen unsere mitgenommenen Brote.

Bald kamen die ersten Vororte von Dresden in Sicht. Am „Blauen Wunder“ machten wir eine kurze Pause, bevor es zur letzten Etappe, vorbei an den Elbwiesen, in die Dresdner Innenstadt ging.
Die Frauenkirche war dann unser Ziel. Dort angekommen gab es erstmal einen großen Eisbecher.
Anschließend gab es einen kurzen Stadtrundgang, u.a. zum Zwinger, Semperoper, Residenzschloss Dresden, Frauenkirche uvm.
Am späten Nachmittag ging es über die Prager Straße zum Hauptbahnhof. Dort nahmen wie einen Regionalzug zurück nach Krippen. Unsere sehr schöne Tour von Prag nach Dresden war damit beendet.

Tageskilometer:48km bis zur Frauenkirche
Fahrzeit:3:47:36
Durchschnitt Km:14,00
Max.Km: 36,06


Fazit zu dieser Reise:

Es war eine sehr schöne und lohnenswerte Tour. Prag sollte man sich jedenfalls ausführlich ansehen. Die Fahrradwege in Tschechien kann man kaum mit unseren Radwegen vergleichen.
Von Knüppelstraße bis zum guten und neuen asphaltierten Weg ist alles dabei. An manchen Abschnitten ist der Weg doch sehr schlecht, dass man denkt hier ist man auf der falschen Straße.
Bis auf die Steigungen in und hinter Prag ist die Strecke eigentlich ohne größere Hügel.

Gutes und aktuelles Kartenmaterial ist wichtig. Wieder waren einige Strecken fertiggestellt und noch nicht in der Karte verzeichnet. Quartiere findet man in jedem größeren Ort. Allerdings fehlen zwischendurch Hinweise zu Privatquartieren wie wir sie auf der Strecke Hamburg – Magdeburg zahlreich gesehen hatten.

In Tschechien kann man sehr günstig essen und übernachten. Die Hotel- und Restaurantbesitzer sind sehr auf Sicherheit bedacht. Die Fahrräder konnten wir immer sicher unterstellen oder in Sichtweite abstellen. Die schönste Strecke ist ganz klar ab Decín bis Dresden. Aber auch die Moldau hat ihre Reize.

Gesamtkilometer: 239Km
Nettogesamtfahrzeit: 17:17 Std.


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letzte Aktualisierung am22 Mrz 2015

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