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Campingtour durch den Westen Kanadas Juni 2009

Reisebilder und Berichte

Rundreise Kanada 2009
mit dem Van durch die kanadischen Rocky Mountains.

1.Tag
Am 15.06.2009 ging es los. Wir flogen mit Air Berlin/LTU von Hamburg über Düsseldorf nach Vancouver. Das Flugzeug nahm eine sehr nördliche Flugroute und wir hatten gute Sicht über Grönland. Die Einreisekontrollen waren sehr zügig und ohne Probleme. Am Flughafen nahmen wir zuerst unseren Mietwagen in Empfang.
Dann ging es weiter bis nach Surrey, ca. eine Autostunde von Vancouver entfernt. Dort wurden wir von Verwandten herzlich empfangen.
Hier blieben wir die ersten 4 Tage, um uns zu akklimatisieren und einige Ausflüge zu unternehmen.

2.Tag
Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Mietwagen zur nächsten Skytrain Station. Dort ging es weiter Richtung Downtown Vancouver. Als Erstes besuchten wir Chinatown. Anschließend ging es nach Gastown, dem ältesten Teil von Vancouver. Am Hafen angekommen eroberten wir die Aussichtsplattform vom Harbour Tower. Nach einem kurzen Mittagessen fuhren wir mit dem Bus Richtung Stanley Park.
Dort mieteten wir uns Fahrräder. Der bewaldete, auf einer Halbinsel gelegene Stanleypark ist ideal zum Fahrradfahren, daher gibt es auch mehrere Fahrradvermieter am Rande des Parks. Wir umrundeten die Halbinsel und fuhren u.a. zu den berühmten Totempfählen.

(Bild1 v. 31) Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden
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3.Tag
Wir besuchten das Anthropologische Museum bei der University of British Columbia (das leider gerade umgebaut wurde) mit seinen Ausstellungen über die westkanadische Indianerkultur und fuhren anschließend zum botanischen Garten. Es blieb noch Zeit für einen Abstecher nach White Rock, einem kleinen Seebad an der Pazifikküste nahe der Grenze zu den USA.

Im Anthropologischen Museum
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4.Tag

Gleich nach dem Frühstück brachen wir zu einem Ausflug zum Whistler Mountain auf. (Dort sollten ein halbes Jahr später die Olympischen Winterspiele stattfinden.)
Ein Zwischenstop an den Shannon Falls und Brandywhine Falls gab es aber vorher noch.
In Whistler angekommen, fuhren wir mit der Gondel auf den Whistler Mountain. Mit der größten freischwebenden Seilbahn ging es weiter zum Blackcomb Mountain. Oben angekommen, landeten wir im Nebel und Schnee, und das mitten im Juni!

Kanadische Wildnis
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5.Tag
Endlich ist es soweit! Der Mietwagen wurde abgegeben und das Wohnmobil, ein Van, in Empfang genommen.

Wohnmobil oder Van? Lange haben wir überlegt und geplant. Am Ende haben wir uns für einen Van von „GO WEST“ entschieden. Ausschlaggebend war neben der kleineren Abmessungen vor allem, dass man zum Schlafen nicht nach oben klettern musste und dass das Doppelbett im hinteren Teil des Fahrzeugs fast so breit wie zu Hause war!

Nach ausführlicher Anweisung des Vermieters fuhren wir zuerst zum Supermarkt um einzukaufen. Anschließend packten wir unsere Sachen in den Camper. Der erste Eindruck war sehr gut. Trotz der kleineren Abmessungen gegenüber einem Wohnmobil war alles gut zu verstauen.
Eigentlich sollte man das Doppelbett tagsüber zu einer Sitzbank mit Tisch umbauen. Das war aber gar nicht nötig, denn im vorderen Bereich hatten wir zwei zusätzliche Sessel. Bei Bedarf konnte man einen kleinen Tisch aufbauen (ein dickes Stahlrohr als Tischbein in den Boden und eine kleine Platte darauf - fertig!). Dort konnten wir unsere Mahlzeiten einnehmen, wenn das Wetter nicht gut genug für eine Mahlzeit im Freien war.

Unser Wohnmobilvan
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6.Tag (1.Tag)
Am frühen Morgen ging es endlich los. Wir wollten am Anfang viele Kilometer schaffen, um später möglichst viel Zeit für die Rocky Moutains zu haben. Wir fuhren von Surrey in Richtung Hope – Coquihalla Pass – Merrit – Kelowna bis zum Kekuli Prov. Park. Bei Kelowna überquerten wir den Okanagan Lake, der dem lieblichen Tal den Namen gab. Dort übernachteten wir auf dem gleichnamigen Campingplatz.
Gesamt: 430km gefahren

7.Tag (2.Tag)
Vom Campingplatz fuhren wir weiter Richtung Vernon – Sicamous – Revelstoke N.P. bis
zum Campingplatz Canyon Hot Springs. Auch wenn die Strecke noch nicht zu den ganz großen Highlights gehört, gibt es immer Grund für einen Fotostopp (z.B. beim Crazy Creek Wasserfall) oder für eine kleinen, gut ausgeschilderten Spaziergang (z.B. beim Giant Cedars Trail).
Gesamt: 200km

In Sicamous gibt es viele Hausboote
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8.Tag (3.Tag)
Weiter ging es Richtung Golden über den Rogers Pass (1330m), um dann abends in Radium Hot Springs auf dem Redstreak Campground anzukommen. Da es leider fast den ganzen Tag stark regnete, verzichteten wir auf die geplanten Kurzwanderungen in die Berge.
Gesamt: 224km

Höchster Punkt am Rogers Pass (1330m) mit Infocenter.
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9.Tag (4.Tag)
Hier überquerten wir den Sinclair Pass (1586m) und gelangten so in den Kooteney National Park, den ersten der vier großen Nationalparks in den Rocky Mountains. Wir genossen den Blick auf den glasklaren Olive Lake und staunten über die farbigen Paint Pots. Weiter ging es durch die unberührte Natur ohne Dörfer oder Städte. An der Grenze von British Columbia zur Provinz Alberta befindet sich zugleich die große Wasserscheide. Links dieser Linie fließen die Flüsse zum Pazifik, rechts zum Atlantik. Am späten Nachmittag erreichten wir Banff und übernachten auf den Tunnel Mountain Campground. Banff ist der Touristenmagnet in den Rocky Mountains, aber wegen seiner unvergleichlichen Lage inmitten von Bergen auch wirklich ein Muss. Nach einem Spaziergang am Bow River haben wir uns unser Sirloin Steak im Steakhouse auch richtig verdient.
Gesamt: 152 km.

Das Thermalbad in Radium Hot Springs
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10.Tag (5.Tag)
Bevor es am nächsten Morgen weiterging, fuhren wir mit der Seilbahn auf den Sulphur Mountain und genossen den gigantischen Ausblick auf Banff. Anschließend ging es ein Teilstück den alten Highway 1 entlang und wir kamen in den Yoho N.P. Am Nachmittag besuchten wir die Natural Bridge und machten eine kleine Wanderung um den Emerald Lake. Übernachtet wurde spontan auf dem wunderschön zwischen Bergen gelegenen Kicking Horse Campingplatz.
Gesamt 126km

Unser Campingplatz im Morgenlicht
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11.Tag (6.Tag)
Sehr früh morgens sind wir aufgestanden. Schon in Deutschland hatten wir eine Tour zum Lake O´Hara gebucht, denn nur ca. 70 Personen sind am Tag für diese Bergwelt zugelassen. Wir wurden mit Bussen in das 2020m hohe Gebirgstal gebracht.
Trotz des schlechten Wetters mit Regen, Nebel, Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt ließen wir uns von dieser Tour nicht abbringen und wurden belohnt.
Von einem Tour Guide wurden wir über die verschiedenen Wanderwege und Gefahren informiert.
Wir entschieden uns für einen Weg, der uns zunächst am Ufer des Sees entlangführte und dann noch einmal ca. 240 Höhenmeter in die Berge hinauf führte.
Durchgefroren, aber stolz und glücklich, diese Tour gemacht zu haben, wurden wir mit den Bussen wieder hinunter gebracht.
Wir fuhren noch zum Spiral-Tunnel bevor wir auf den Campground „Lake Louise“ übernachteten.
Gesamt 55km

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12.Tag (7.Tag)
Am Morgen fuhren wir zum Moraine Lake. Anschließend ging es weiter zum Lake Louise. Dort machten wir eine Wanderung zum 4,5 km (400 Höhenmeter) entfernten Mirror Lake und Lake Agnes. Die Wanderwege sind hervorragend ausgebaut und beschildert. Abends übernachteten wir nochmal auf den Lake Louise Campground.
Gesamt 41km

Am Moraine Lake
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13.Tag (8.Tag)
Am nächsten Tag fuhren wir von Lake Louise über den Icefield Parkway Richtung Jasper. Diese Straße ist ein absolutes Muss in den Rocky Mountains!
Wir kamen u.a. am Peyto Lake, Bow Lake vorbei und zum Athabaska Gletscher. Man sollte mindestens einen ganzen Tag für diese Strecke einplanen, besser länger, denn es gibt unterwegs so viel zu sehen! Wir übernachteten für 2 Nächte auf den Whistler Campground im Jasper Nationalpark.
Gesamt: 252km.

Icefield Parkway Atemberaubende Panoramastraße
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14.Tag (9.Tag)
Wir kauften in Jasper neue Vorräte und fuhren anschließend über eine 50km langen Bergstraße zum Maligne Lake. Mit dem Schiff ging es dann weiter zur berühmten Insel „Spirit Island".
Auf den Rückweg zum Campingplatz machten wir noch eine Wanderung zum Maligne Canyon

Es geht zum Maligne Lake
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15.Tag (10.Tag)
An diesem Tag fuhren wir aus dem Jasper N.P. heraus und sahen den höchsten Berg der Rocky Mountains, den 3954 m hohen Mt. Robson. Wir erreichten wieder die Grenze zu British Columbia.
Über Valemount und Blue River fuhren wir am Nachmittag nach Clearwater am Rande des Wells Gray Provicial Parks.
Auf dem Dutch Lake Resort Campground an einen schönen See verblieben wir zwei Nächte.
Gesamt 317km.

Der Whistler Campground ist riesengroß
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16.Tag (11.Tag)
Wir fuhren in den Wells Gray Provincial Park und besuchten u.a. die Spahat Falls, die Dawson Falls und die Helmcken Falls.

Wir fahren in den Wells Gray Prov. Park
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17.Tag (12.Tag)
Unser letzter Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend begannen wir mit der Reinigung unseres Van´s, bevor es zur letzten Etappe über Kamloops, Merrit und Hope zurück nach Surrey ging. Am Nachmittag kamen wir wieder in Surrey an. Den restlichen Tag nutzen wir zum Ausruhen und erzählten von unserer Tour.
Gesamt 450 km

Ein letztes Frühstück....
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18.Tag
Dieser Tag wurde zur Außenreinigung des Van´s genutzt. Außerdem stand noch einmal Shoppen auf dem Programm.

19./20.Tag
Recht früh morgens hieß es Abschied nehmen von der Familie. Wir fuhren mit unseren Van zur Mietstation von „GoWest“. Ohne Probleme war die Übergabe und die anschließende Weiterfahrt mit einem Taxi zum Flughafen.
Nach 10 Stunden Flug bis Düsseldorf ging es nach kurzem Aufenthalt weiter bis nach Hamburg.

Ein letzter Blick auf den Fraser River
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letzte Aktualisierung am22 Mrz 2015

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